Bei Regiestunden zahlt der Auftraggeber den tatsächlich geleisteten Stundenaufwand zum vereinbarten Stundensatz (Österreich 2026: typisch 45–95 € netto je nach Gewerk). Sinnvoll bei nicht klar definierbaren Arbeiten (Reparaturen, Anpassungen). Risiko: ohne Kostenobergrenze kann der Endpreis stark steigen. Im Vertrag klären: Mindesttakte (¼ h / ½ h / 1 h), Fahrtzeiten, Stundennachweis, Höchstgrenze und Materialaufschlag. Bei planbaren Arbeiten ist meist ein Pauschal- oder Einheitspreis günstiger.
Warum ist das wichtig? Regiestunden kann in Handwerkerangeboten versteckt sein und die Gesamtkosten erheblich beeinflussen. Ein klares Verständnis hilft dir, Angebote zu vergleichen und zu verhandeln.Angebot prüfen lassen →
Praxisbeispiel:
Materialaufschlag bei Handwerkern: Typischerweise 25–35% auf den Einkaufspreis. Bei einem Materialwert von 5.000 € bedeutet das einen Aufschlag von 1.250–1.750 €.