Die Heizlast ist die maximale Wärmeleistung in Watt (W) oder Kilowatt (kW), die das Gebäude am kältesten Auslegungstag benötigt – Basis für die korrekte Dimensionierung der Wärmepumpe. Faustregel je m² beheizter Wohnfläche: unsanierter Altbau 80–120 W/m², teilsanierter Altbau 60–80 W/m², Neubau nach OIB 2019 30–50 W/m², Passivhaus unter 25 W/m². Beispiel EFH 150 m² teilsaniert: ca. 10–12 kW Heizlast. Berechnung nach ÖNORM H 7500 oder vereinfacht über das Standort-bezogene Verbrauchsverfahren (kWh Energie der letzten 3 Jahre / Vollbenutzungsstunden). Folgen falscher Dimensionierung: Überdimensionierung führt zu Takten (häufiges Ein-/Ausschalten, schlechte JAZ, Verschleiß), Unterdimensionierung zu Heizstab-Betrieb an kalten Tagen und Komfortverlust. Online-Rechner geben erste Orientierung, finale Auslegung gehört in die Hand des Planers.
Warum ist das wichtig? Heizlast beeinflusst direkt die Effizienz und Kosten deiner Wärmepumpe. Ein falsch gewähltes System kann zu hohen Stromkosten führen.Mehr zu Wärmepumpen →