Die Heizkurve (auch Kennlinie) steuert, wie hoch die Vorlauftemperatur bei welcher Außentemperatur eingestellt wird – z. B. bei -10 °C außen 45 °C Vorlauf, bei +10 °C nur 30 °C. Zwei Parameter sind entscheidend: Steigung (Steilheit, typ. 0,3 bei FBH bis 1,2 bei alten Heizkörpern) und Parallelverschiebung (Niveau). Eine zu steile oder zu hohe Heizkurve verursacht 10–30 % Mehrkosten, weil die WP unnötig hohe VL fährt. Selbst einstellen ist möglich: an einem kalten Tag mit voll geöffneten Thermostaten beobachten, ob Räume warm werden; wenn ja, Steigung schrittweise um 0,05 senken bis zur Komfortgrenze. Alternativ Optimierung vom Installateur einfordern – oft im Wartungsvertrag enthalten. Realistisches Einsparpotenzial nach Optimierung: 80–150 € Stromkosten pro Jahr im EFH.
Warum ist das wichtig? Heizkurve beeinflusst direkt die Effizienz und Kosten deiner Wärmepumpe. Ein falsch gewähltes System kann zu hohen Stromkosten führen.Mehr zu Wärmepumpen →